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Hilfe aus der Luft

Veröffentlicht: 07.06.2019
Autor: Einsatzabteilung
Matthias Strott (Gefahrenabwehr), Michael Hohmann (Katastrophenschutzbeauftragter DLRG Osthessen), Michael Lipus (Leiter Erweiterte Wasserrettungsgruppe), Thomas Agricola (Leiter Einsatz DLRG Osthessen) und Frank Reith (Gefahrenabwehr) Bild: D. Mahr

Landkreises Fulda wird in Kooperation mit dem DLRG Bezirk Fulda einen Erkundungstrupp bilden

Der Fachdienst Gefahrenabwehr des Landkreises Fulda wird in Kooperation mit dem DLRG Bezirk Osthessen-Fulda einen Erkundungstrupp bilden, der unter anderem speziell darin geschult wird, mit einer Drohne großflächige Schadengebiete zu überfliegen, um auf diese Weise wichtige Informationen zu erhalten.

„Große Schadenereignisse und Katastrophenlagen erfordern zur gezielten Bewältigung umfangreiche Informationen über die Schwere von Gefahren und Schäden. Kräfte und Material sollen dort zuerst eingesetzt werden, wo die Not am größten ist“, erläutert Matthias Strott vom Fachdienst Gefahrenabwehr. Dafür müssen die Einsatzkräfte nicht nur hohe Fachkenntnis haben, sondern vor allem ausreichend Informationen zur Beurteilung der jeweiligen Situation. Das bedeutet beispielsweise, bei Unwetterlagen rasch entscheiden zu können, wo am dringendsten welche Hilfe benötigt wird. Aber auch weitläufige oder unzugängliche Gebiete, in denen etwa vermisste Personen vermutet werden, können abgesucht werden. 

In einer dreitägigen Schulung erlernen die Spezialkräfte, wie großflächige Schadengebiete zu Wasser, zu Lande und aus der Luft erkundet und somit Schwerpunkte erfasst werden. Dazu werden neben theoretischen Einheiten auch praktische Übungen erfolgen. Zudem werden die Teilnehmer zum Führen von Drohnen nach den geltenden luftfahrtrechtlichen Bestimmungen qualifiziert. Der Landkreis stellt dazu die notwendige Ausstattung bereit und hat die DLRG mit dieser Aufgabe beauftragt. „Das ermöglicht eine übergreifende Einbindung aller Katastrophenschutzeinheiten und entlastet Einsatzkräfte, die aufgrund ihrer Aufgabenstellungen bereits intensiv in die Gefahrenabwehr eingebunden sind“, sagt Fachdienstleiter Frank Reith.

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