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Vollständige Liste der Ansprechpartner der DLRG Ortsgruppe Neuhof e.V. findest du hier .
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Rekordkälte in Hessen sorgt für traumhafte Winterlandschaften und lässt Teiche, Seen und Flüsse nach und nach zufrieren. Höchste Zeit, die Schlittschuhe aus dem Keller zu holen und ein paar Runden auf dem nahegelegenen See zu drehen. Doch Wasser hat nicht nur im Sommer keine Balken. „Die Tragfähigkeit unserer Eisflächen kann höchst unterschiedlich sein!“ erklärt Thorsten Reus, Präsident der DLRG Hessen. Die Lebensretter empfehlen eine Eisdicke von 15 cm für Seen und Teiche, 20 cm für Flüsse und Bäche, bevor man sie zum Spaziergang oder zu Spiel und Spaß betritt.
Nachmessen kann man das Eis nicht, man sollte sich vor Ort bei verantwortlichen Stellen in den Rathäusern oder im Internetangebot der Seebetreiber informieren und aufgestellte Schilder „Betreten der Eisfläche verboten“ unbedingt beachten. Folgende Faktoren haben Einflüsse auf die Tragfähigkeit einer Eisfläche:
Knackt es verdächtig unter den Schuhen sollte man
Ist man bereits im Eis eingebrochen
Müssen Sie jemanden zu Hilfe eilen, sollten Sie auf jeden Fall aufpassen, sich nicht selbst in Einbruchgefahr zu begeben. Gehen Sie wie folgt vor:
Ist der Verletzte am Ufer,
„Das sind eigentlich nur wenige, aber nützliche Verhaltensregeln für den Notfall“, erläutert Thorsten Reus. Im Internet hat die DLRG unter https://www.dlrg.de/informieren/regeln/eisregeln.html die wichtigsten Eisregeln, ähnlich der Baderegeln für den Sommer, bereits zusammengefasst und mit Piktogrammen dargestellt. Hilfreich sind auch die Übersetzungen in mehr als 10 Sprachen, darunter auch türkisch, arabisch und Dari, so sind diese Regeln auch den Menschen zugänglich, die in ihren Heimatländern bislang keine Erfahrungen mit gefrorenen Eisflächen gemacht haben. Unter den 24 Ertrinkungstoten des Jahres 2015 (die Zahlen des vergangenen Jahres liegen noch nicht vor) in Hessen waren übrigens „nur“ 6 Menschen, die in den Wintermonaten ertrunken sind. Laut Thorsten Reus ertrinkt erfahrungsgemäß etwa jedes vierte Ertrinkungsopfer zwischen November und April, allerdings sind die wenigsten dieser Fälle klassische Eisunfälle. Sportler in bzw. auf den in den Wintermonaten Hochwasser führenden Flüssen erleiden bedeutend häufiger schwere Unfälle. „Wir hoffen, dass viele Menschen in Hessen dieses wunderschöne Winterwetter an der frischen Luft genießen, auch beim Spaziergang, beim Eisstockschießen oder Eislaufen auf unseren Seen und Flüssen - und wünschen Ihnen dabei viel Spaß, ganz sicher!“ freut sich auch Thorsten Reus über die kalten Tage. Mehr unter www.hessen.dlrg.de.
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